Firmensitz
Geschichte
Wirtschaftliche Daten
 
 
 
 
   

 

MBM Metallbau Dresden GmbH
Niedersedlitzer Straße 60
01257 Dresden
Tel.: (0351) 2 80 90
Fax:  (0351) 2 80 91 01

Mail: info@mbm-dresden.de
MBM
 

1895
1931
1946
1969
1990
1991
 
1995
2001
 
2006

Gründung des Unternehmens als Höntsch & Co.
Höntsch Werke AG
VEB Holz-, Stahl- und Glasbau
VEB Metalleichtbaukombinat Werk Dresden
Sächsischer Gewächshaus- und Stahlbau Dresden GmbH
MBM Metallbau Dresden GmbH
(Tochterfirma der MBM Metallbau Möckmühl GmbH)
100-jähriges Firmenjubiläum
MBM Metallbau Dresden GmbH
(Trennung von der bisherigen Muttergesellschaft)
111-jähriges Firmenjubiläum

 

Als Dresdner Metallbauunternehmen mit einer mehr als 100-jährigen Tradition haben wir uns von der Fachfirma für Gewächshaus- und Stahlbau zu einem anerkannten Spezialisten für komplizierte Metallbaukonstruktionen entwickelt.
In der Geschichte des Unternehmens gab es folgende wichtige Meilensteine:

Die Gründung des Unternehmens 1895 erwies sich als Pioniertat für die moderne Garten- bautechnik. Der stürmisch wachsende Erwerbsgartenbau erhielt ein einfaches wirtschaftliches Gewächshaus unterschiedlicher Ausrichtung, vorwiegend aus Holz und Stahl. Zum Leistungs- umfang gehörten Heizung, der neu entwickelte Höntsch-Kessel, später der Kobold-Kessel, Schattierung, Bewässerung sonstige technische Einrichtungen, Frühbeetfenster, Gartenbau- geräte bis zur Gießkanne. Auch komplette Frühbeetkästen, die durch den Koboldkessel ergänzt werden konnten, waren im Angebot. 1926 kam ein Gewächshaus aus Zementholz hinzu. 1928 vertrieb man Thermohäuser; die Tragkonstruktion war mit dem Heizrohrsystem identisch.
Die im Betrieb vorhandene Holzproduktion wurde neben der Produktion von Bauteilen für den Gewächshausbau auch zur Fertigung von Holzhäusern genutzt.
Prägende Persönlichkeiten waren neben Georg Höntsch seine drei Söhne Walter, Rudolf und Georg. Ferner der Techniker Arno Hock und der Chemiker Johannes Theupser.

Hierzu vergleiche man:

Georg Höntsch: Tat gestaltet
Lebensbericht eines Großindustriellen
Gustav Altenburg Verlag Leipzig 1941
Mit Glück antiquarisch erhältlich.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden zunächst vorwiegend Bauelemente aus Holz und Holzhäuser für den Wiederaufbau gefertigt. Allmählich erlangte der Gewächshausbau wieder Bedeutung. 1955 wurde ein Einheitsgewächshaus für die landwirtschaftlichen und gärtnerischen Genossenschaften entwickelt. Der Betrieb bekam 1974 von der Regierung der DDR die Aufgaben eines zentralen Betriebes für Gewächshausbau in der DDR übertragen. Die Holzproduktion wurde schrittweise in dem Maße aufgegeben, wie das Gewächshaus aus- schließlich aus Stahl gefertigt wurde. Es folgte eine Konzentration auf den Gewächshausbau, der auch den Ausbau bis hin zur Regelung aller Klimagestaltungsprozesse umfasste. Das 9 m breite Gewächshaus TG 10 sollte der Prototyp bis 2000 werden. 1989 wurden insgesamt 400.000 qm Gewächshäuser gefertigt. Außerdem wurden 4.000, seit 1971 insgesamt 32.000 Stück Hobby-Gewächshäuser ausgeliefert.

Neben dem Gewächshausbau wurden in den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts Stahlbauerzeugnisse geplant, gefertigt und montiert. Es handelte sich vorwiegend um Hallen- konstruktionen, Kittlose Verglasungen, Ausrüstungen für Tagebauten, Paletten und Sonder- konstruktionen.
Prägende Persönlichkeiten waren der erste Betriebsdirektor Max Janz, der 1945 von der Beleg- schaft gewählt wurde, sowie die Konstrukteure Erich Tittel, Manfred Thober, Johannes Bergt, Günter Kunert, Eckehard Hultsch. Der langjährige Betriebsdirektor Dr. Peter Scharnhorst hat 2005 seine Lebenserinnerungen veröffentlicht.

Hierzu vergleiche man:

Peter Scharnhorst: Hoch auf dem goldenen Wagen
Autobiografische Skizzen
Verlag Jena Plauen Quedlinburg 2005
Im Buchhandel erhältlich

Im Zusammenhang mit den gesellschaftlichen Veränderungen in der ehemaligen DDR ergaben sich auch für den damaligen VEB Metalleichtbaukombinat Werk Dresden auf dem Markt völlig neue Herausforderungen. Insbesondere waren die Erzeugnisse des Gewächshausbaus praktisch nicht mehr verkaufbar.
Mit Hilfe eines schwäbischen Metallbauunternehmens MBM Metallbau Möckmühl GmbH, welches von 1991 bis 2000 Muttergesellschaft der Dresdner Firma war, wurde die inzwischen in MBM Metallbau Dresden GmbH umbenannte Gesellschaft zielgerichtet und schrittweise zu einem modernen Unternehmen des Fassaden- und Glasdachbaues umprofiliert und konnte sich im Laufe der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts zunehmend selbständig und erfolgreich am Markt behaupten und weiterentwickeln.
Seit 2001 ist die Firma wieder ein 100-prozentig sächsisches Unternehmen.
Über Referenzen, Leistungen und vieles mehr können Sie sich auf den folgenden Seiten informieren.