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Dresdner Metallbauunternehmen

Als Dresdner Metallbauunternehmen mit einer mehr als 120-jährigen Tradition haben wir uns von der Fachfirma für Gewächshaus- und Stahlbau zu einem anerkannten Spezialisten für komplizierte Metallbaukonstruktionen entwickelt. Über Referenzen, Leistungen und vieles mehr können Sie sich auf den weiteren Seiten informieren.

2001

Trennung von der Insolventen bisherigen Muttergesellschaft

Seit 2001 ist die Firma durch ein MBO wieder ein 100-prozentig sächsisches Unternehmen.

1995

100-jähriges Firmenjubiläum

1991

MBM Metallbau Dresden GmbH (Tochterfirma der MBM Metallbau Möckmühl GmbH)

Mit Hilfe eines schwäbischen Metallbauunternehmens MBM Metallbau Möckmühl GmbH, welches von 1991 bis 2000 Muttergesellschaft der Dresdner Firma war, wurde die inzwischen in MBM Metallbau Dresden GmbH umbenannte Gesellschaft zielgerichtet und schrittweise zu einem modernen Unternehmen des Fassaden- und Glasdachbaues umprofiliert und konnte sich im Laufe der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts zunehmend selbständig und erfolgreich am Markt behaupten und weiterentwickeln.

1990

Privatisierung als Treuhandbetrieb
Sächsischer Gewächshaus- und Stahlbau Dresden GmbH

Im Zusammenhang mit den gesellschaftlichen Veränderungen in der ehemaligen DDR ergaben sich auch für den damaligen VEB Metallleichtbaukombinat Werk Dresden auf dem Markt völlig neue Herausforderungen. Insbesondere waren die Erzeugnisse des Gewächshausbaus praktisch nicht mehr verkaufbar.

1969

Firmierung als VEB Metallleichtbaukombinat Werk Dresden

Neben dem Gewächshausbau wurden in den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts Stahlbauerzeugnisse geplant, gefertigt und montiert. Es handelte sich vorwiegend um Hallenkonstruktionen, Kittlose Verglasungen, Ausrüstungen für Tagebauten, Paletten und Sonderkonstruktionen.
Prägende Persönlichkeiten waren der erste Betriebsdirektor Max Janz, der 1945 von der Belegschaft gewählt wurde, sowie die Konstrukteure Erich Tittel, Manfred Thober, Johannes Bergt, Günter Kunert, Eckehard Hultsch. Der langjährige Betriebsdirektor Dr. Peter Scharnhorst hat 2005 seine Lebenserinnerungen veröffentlicht.

1946

Enteignung und Neufirmierung als VEB Holz-, Stahl- und Glasbau

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden zunächst vorwiegend Bauelemente aus Holz und Holzhäuser für den Wiederaufbau gefertigt. Allmählich erlangte der Gewächshausbau wieder Bedeutung. 1955 wurde ein Einheitsgewächshaus für die landwirtschaftlichen und gärtnerischen Genossenschaften entwickelt. Der Betrieb bekam 1974 von der Regierung der DDR die Aufgaben eines zentralen Betriebes für Gewächshausbau in der DDR übertragen. Die Holzproduktion wurde schrittweise in dem Maße aufgegeben, wie das Gewächshaus aus- schließlich aus Stahl gefertigt wurde. Es folgte eine Konzentration auf den Gewächshausbau, der auch den Ausbau bis hin zur Regelung aller Klimagestaltungsprozesse umfasste. Das 9 m breite Gewächshaus TG 10 sollte der Prototyp bis 2000 werden. 1989 wurden insgesamt 400.000 qm Gewächshäuser gefertigt. Außerdem wurden 4.000, seit 1971 insgesamt 32.000 Stück Hobby-Gewächshäuser ausgeliefert.

1931

Firmierung Höntsch Werke AG

1926 kam ein Gewächshaus aus Zementholz hinzu. 1928 vertrieb man Thermohäuser; die Tragkonstruktion war mit dem Heizrohrsystem identisch.
Die im Betrieb vorhandene Holzproduktion wurde neben der Produktion von Bauteilen für den Gewächshausbau auch zur Fertigung von Holzhäusern genutzt. Prägende Persönlichkeiten waren neben Georg Höntsch seine drei Söhne Walter, Rudolf und Georg, ferner der Techniker Arno Hock und der Chemiker Johannes Theupser.

1895

Gründung des Unternehmens als Höntsch & Co.

Die Gründung des Unternehmens 1895 erwies sich als Pioniertat für die moderne Gartenbautechnik. Der stürmisch wachsende Erwerbsgartenbau erhielt ein einfaches wirtschaftliches Gewächshaus unterschiedlicher Ausrichtung, vorwiegend aus Holz und Stahl. Zum Leistungsumfang gehörten Heizung, der neu entwickelte Höntsch-Kessel, später der Kobold-Kessel, Schattierung, Bewässerung sonstige technische Einrichtungen, Frühbeetfenster, Gartenbaugeräte bis zur Gießkanne. Auch komplette Frühbeetkästen, die durch den Koboldkessel ergänzt werden konnten, waren im Angebot.